Spaß mit der Sommerküche
Wer in einer Wohnung oder einem Haus wohnt, an die oder an das ein Garten angeschlossen ist, der weiß, wie lästig es sein kann, wenn man mal im Garten grillen, essen oder nur Kaffee trinken will und dazu immer seine halbe Kücheneinrichtung in den Garten und wieder zurück tragen muss. Dafür gibt es allerdings eine Lösung: Richten Sie eine Sommerküche ein!
Alles was man braucht
Ist genügend Platz sowie ein Strom- und Wasseranschluss vorhanden (z.B. in einem Wirtschaftsraum oder aus dem Keller), dann kann man das mit der Küche ruhig wörtlich nehmen und sich eine vollwertige Küche einrichten. Für den Herd benötigt man einen Starkstromanschluss, doch zur Not tut es auch ein Gasherd. Wer nicht die Sommerabende mit dem lästigen Abwasch verbringen will oder die Sachen eben doch wieder hoch schleppen will, der guckt, ob sich nicht gerade ein billiger Geschirrspüler im Angebot findet, und tut sich selbst den Gefallen. Werden schmutzige Gläser und Teller mit Grillresten, Kuchen oder sonstigen Essensresten direkt darin verstaut und gereinigt, mindert das nämlich nicht nur den Aufwand, sondern auch das Aufkommen von Wespen, Ameisen und Co. Mit dem Geschirrspüler wird es dann im gleich im doppelten Sinne gemütlicher: Der Gastgeber kann sitzenbleiben, es ist sauber und ordentlich und die störenden Insekten werden nicht von den süßen Düften liegengebliebener Speisen angezogen. Eine Kaffeemaschine und ein kleiner Kühlschrank komplettieren die technische Ausstattung, für größere Partys muss man sich bei der Getränkekühlung mit Wasserkübeln und Eis behelfen, denn ein riesiger Kühlschrank würde im Dauerbetrieb einfach zu viel Energie benötigen.
Die Mindestausstattung
Mindestens gehört in eine Sommerküche, die den Namen verdient, eine Geschirr- und Besteckausstattung wie man sie in einem gut bestückten Picknickkorb findet. Gläser, kleine und große Teller, Kaffeetassen und mindestens ein paar Weinkelche sollten es schon sein. Entsprechend natürlich vier Sätze Messer, Gabeln und Löffel. Kaffee und Tee, Milch und Zucker bilden die Grundlage für gemütliche Nachmittage unter dem Sonnenschirm und im Kühlschrank sollte immer ein Vorrat mit Wasser und Bier lagern. Ein paar Naschis und Kekse sind auch immer gut zur Hand zu haben, aber nicht zwingend notwendig, vielleicht tut es ja auch ein wenig Obst? Die Lebensmittel sind sowieso eher zweitrangig, weil man sie individuell nach Bedarf mitbringen kann. Wichtiger ist, dass die Utensilien vor Ort sind, damit man beispielsweise nicht für jedes zusätzliche Glas oder jede zusätzliche Tasse drei Treppen rauf und runter rennen muss. Auch allein, mit Buch und Keksen bewaffnet, weiß man es bestimmt zu schätzen, wenn man sich mal nicht mühsam aus dem Liegestuhl schälen muss, nur weil man ein wenig Wasser trinken möchte. Aus dem Liegestuhl muss man zwar immer noch, allerdings sind es dann nur ein paar Meter und nicht anstrengende drei Stockwerke.
Add A Comment