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Moderiese Marc Ecko

Posted by Funny on Apr-29-2010

Hinter der bekannten Marke Ecko steht nicht nur Kleidung, sondern ein großer, weitreichender Konzern, dessen Verbindungen für den Verbraucher gar nicht so leicht ersichtlich sind.

Gründer von Ecko ist Marc Milecofsky, der in eine jüdische Familie mit polnischer Abstammung in New Jersey, USA, hineingeboren wurde. Bereits als Teenager begann er in den 80er Jahren in der Garage seiner Eltern T-Shirts mit Graffiti zu designen und zu verkaufen. Erste berühmte Träger waren namhafte Größen der Ostküsten-Szene wie Spike Lee und Chuck D. Aus diesem Erfolg heraus gründete er 1993 die Marke Ecko.

Marc Milecofsky nennt sich mittlerweile Marc Ecko und seine Marke ist zu einem Konglomerat aufgestiegen. Der Jungunternehmer wurde schon mit mehreren Preisen ausgezeichnet, im Jahre 2004 machte sein Konzern einen Rekordumsatz von einer Milliarde Dollar. Ecko ist aufgestiegen zu einem Konglomerat von Modefirmen und -marken, die in 45 Ländern angeboten werden. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehören die Kleidungslinien Zoo York und die von dem Rapper 50 Cent mitgegründete Marke G Unit Clothing Company. Als Tochterlabel entstand die Frauen- und Mädchenline Eckored, die auch Schuhe für das männliche Geschlecht herstellt. Außerdem die Herrenlinie Cut&Sew und die Allroundmarke Avirex (bekannt für Lederjacken).

Dass Eckos Reichweite bis weit über die Modewelt hinausreicht, beweisen außerdem die Kooperationen mit dem Lifestyle-Magazin Complex mit einer monatlichen Auflage von 330.000 Zeitschriften, das dem Konzern unterliegt. Auch im Bereich der Videospiele hat sich Ecko einen Namen gemacht und „Marc Ecko’s Getting Up: Contenst Under Pressure“ veröffentlicht. Ende 2006 erfolgte eine Kooperation mit Nissan unter dem Projektnamen „Nissan SHIFT_unltd“.

Das Nashorn

Als markantes Markenzeichen wählte Milecofsky die Silhouette eines Nashorns. Alle Produkte von Ecko werden durch das imposante Tier geziert und eingefleischte Fans ließen es sich sogar schon unter die Haut tätowieren. Die ersten Jahre hatte Ecko gar kein Logo, doch mit dem ersten Erfolg merkte Milecofsky schnell, dass ein einheitliches Symbol den Wiedererkennungswert steigert und entschied sich dafür, die geliebten Holzfiguren seines Vaters als Vorbild zu nehmen – und diese waren Nashörner.

Obwohl Ecko recht hochpreisig Mode verkauft, gehört das Label mittlerweile doch mit zu einem der erfolgreichsten Urban-Clothing-Marken weltweit. In Deutschland kann man die Kleidung in speziellen Filialen erwerben, die aber nur vereinzelt auftreten. Im Internet hingegen findet man viele Shops, die die Marke vertreiben. Vielleicht lässt sich hier auch das ein oder andere Schnäppchen machen.

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