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Stay In Touch: Social Networks & Co.

Posted by Funny on Mrz-2-2010

Soziale Netzwerke treffen den Kern der Zeit. Man bleibt in Kontakt mit Twitter, Facebook und Co., und alle haben das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn sie mal ein paar Stunden oder gar Tage nicht online gehen können. Wieviel Web 2.0 geht wirklich?

Mal eben bei Twitter in 140 Zeichen Eindrücke schildern, Geschichten erzählen. Man fasst sich kurz. Die Popularität von SMS geht zurück, obwohl diese mit 160 Zeichen mehr Fassungsvermögen bieten. Man benutzt das Internet, um die eigenen sozialen Kontakte zu pflegen. Dies ist meist nicht nur angenehmer in der Handhabung, sondern auch günstiger. Schließlich wird hier nicht pro Nachricht gezahlt, sondern Kommunikation ist dank günstiger DSL Verbindung immer verfügbar und bildet so die Grundlage für ständige Erreichbarkeit ohne hohe Kosten.

Denn unsere Zeit wird immer knapper, Freunde bleiben aber wichtig. Doch wie will man diese an sich halten, wenn sich kaum eine freie Minute finden lässt oder die Liebsten auf dem gesamten Globus verstreut sind? Das Internet macht alles möglich. Statt teure Ferngespräche zu führen, nutzt man kostenlose Messenger auf dem Computer. ICQ, Windows Messenger, Skype, all diese Programme ermöglichen einen schnellen und unkomplizierten Austausch.

Smartphones und Socializer

Da aber der eigene Computer immobil ist und man auch seinen Laptop oder Netbook nicht immer zu Hand hat, setzen nun viele Leute auf internetkompatible Handys, sogenannte Socializer, die es ermöglichen, mobil alle Bandbreiten des Internets und der verschiedenen Netzwerke zu nutzen. Ein Messenger per Handy ermöglicht es, dass man nicht dutzende SMS hin und her schicken muss, sondern in einem Chat mit der kontaktierten Person reden kann. Dieses ist durch die stetig sinkenden Verbindungsgebühren zudem noch viel günstiger als telefonieren oder smsen.

Die eigene Selbstdarstellung im Internet ist Pflicht. Meist geschieht das nicht zur Vereinfachung von geschäftlichen Beziehungen, wie beispielsweise auf dem Berufsportal XING, sondern zu rein persönlichen Zwecken. Wenn man im Urlaub war, stellt man die Bilder ins Internet, so kann man Freunde auf der ganzen Welt an seinen Erfahrungen teilhaben lassen. Auch man selbst sieht sofort, was im Leben der anderen geschieht. Eine Reaktion darauf lässt sich schnell verfassen, man kann kommentieren, schwärmen, kritisieren. Genau dieses Schnelllebige ist so reizvoll.

Die Zukunft der sozialen Netzwerke sieht rosig aus. Es gibt persönliche Sicherheit, da man immer jemanden erreichen kann, wenn man will, egal auf welche Art und Weise. Durch Handys, die einen Taschencomputer beinahe ersetzen, wird Kommunikation noch leichter und umkomplizierter gemacht. Und wem das ganze zu viel ist, der kann auch einfach mal seinen Socializer oder seinen Computer ausschalten und genießt die Ruhe so lange er will und kann. Denn ständige Erreichbarkeit ist immer noch ein Recht und keine Pflicht.

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